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Bräutigam gesucht? Inaaro ist in der Rüdendatenbank der EurasierZucht-Vereinigung e.V. gelistet. Bei Interesse melden Sie sich gerne über das Kontaktformular bei uns, oder wenden sich direkt an die EZV.
Inaaro und Kimba vom Leinetal

Inaaro

Wie alles begann

Eigentlich wollten wir “nie wieder einen Hund”, die Trauer um unsere Schäferhündin Rusty war nach über zehnjährigem Zusammenleben schmerzvoll und kaum zu ertragen. Das wollten wir uns nie wieder antun. Etwa eineinhalb Jahre dauerte diese Phase, dann keimte in jedem von uns, ganz still und leise zunächst, wieder der Wunsch nach einem vierbeinigen Familienmitglied. Ist nicht ein Haus ohne Hund immer irgendwie leer? Nun, im Januar 2008 waren wir sozusagen “reif” - wir wollten die Lücke in unserem Leben wieder füllen. Wir wünschten uns einen Welpen und überlegten genau, welche Rasse für uns die Richtige wäre. Ich erinnerte mich an einen ausführlichen Zeitungsbericht über den Eurasier - viele, viele Jahre zuvor gelesen. Nun war ich abends kaum noch ansprechbar, sondern im Internet auf Eurasierseiten unterwegs, um alles zu lesen und an Fotos zu begucken, was zu finden war. Was für bemerkenswerte Hunde, Schönheiten allesamt und von tollem Wesen. Die Entscheidung fiel uns leicht, ein Eurasier sollte es ein.

Die Suche

Telefonischer Kontakt zur Eurasier-Welpenvermittlung war der nächste Schritt, und unsere Euphorie erhielt sofort einen Dämpfer. Wartezeiten von bis zu zwei Jahren gäbe es und zu der Zeit wäre nirgends in Schleswig-Holstein oder Hamburg ein Wurf zu erwarten. Zum Glück war der Zufall auf unserer Seite und machte uns bekannt mit den Besitzern eines jungen Eurasierrüden im Nachbarort. Auf der Stelle verliebten wir uns in den sechs Monate alten Jungspund Enco und waren nun endgültig mit dem “Eurasiervirus” infiziert. Wir erhielten die Telefonnummer von Encos Zuchtstätte “von Weihenstephan” in Bayern. Natürlich riefen wir am selben Abend dort an, und siehe da: Frau Schwager war schon über uns und unser Anliegen informiert. Zwar hatte sie selbst keinen Welpen für uns, dennoch waren wir bei ihr in den besten Händen. Sie telefonierte ein wenig bei Züchterkollegen herum und reichte uns schließlich an Angelika Friedrich weiter - Eurasier vom Leinetal. Unsere Kontaktaufnahme war sehr ausführlich und hoffnungsvoll. Ihre Hündin Buffy war gerade gedeckt worden, ob erfolgreich würde sich erst in einigen Tagen herausstellen. Wir wurden aber schon einmal in die Anwärterliste aufgenommen.

Die Wartezeit

Diesem ersten Telefonat sollten noch viele weitere folgen, und zwar oftmals stundenlange. Es war unglaublich spannend, schon Buffys Schwangerschaft aus der Ferne mitzuerleben und dem Tag der Geburt entgegen zu fiebern. Meine Befürchtung die Züchterin mit meinen häufigen Anrufen zu nerven, wurde einfach weg gewischt. Im Gegenteil, wer kein Interesse an dem Wohlergehen der werdenden Mutter zeige, der bekäme von ihr auch keinen Welpen - basta! Nun, für Angelika Friedrich war dies ja auch eine Möglichkeit uns einzuschätzen und heraus zu finden, wem sie da demnächst eines ihrer Hundebabys anvertrauen würde. Am 4. April 2008 kam früh morgens der erlösende Anruf: “Sieben Welpen sind geboren!” Der I-Wurf vom Leinetal war gesund und munter, und einer der vier kleinen Rüden würde unser zukünftiges Familienmitglied sein - ein Jubeltag!